Kategorie-Archiv: Medienarchiv

Novumed berät Private Equity-Investor Paragon Partners bei geplanter Übernahme des operativen Geschäfts der Balda AG

Equityguide - Balda_DE
MÜNCHEN, 06. Okt 2015 – Balda AG verkauft gesamtes operatives Geschäft, Ausschüttungen von 2,00 Euro je Aktie, Zustimmung der Hauptversammlung erforderlich.
Die Balda AG hat einen Kaufvertrag zum Verkauf ihres gesamten operativen Geschäfts für einen Kaufpreis von 62,9 Mio. Euro abgeschlossen. Käufer sind Erwerbergesellschaften, die
von der Beteiligungsgesellschaft Paragon, München, verwaltet werden. Der Kauf umfasst sämtliche operativen Einheiten des Balda-Konzerns, nämlich die Balda Medical GmbH & Co.
KG, Bad Oeynhausen, die Balda C. Brewer, Inc., und die Balda Precision, Inc., beide Kalifornien, USA, sowie die neugegründete Balda Medical Systems SRL, Rumänien, und
weitere Vermögensgegenstände. „Im Rahmen unseres Austauschs mit Investoren und möglichen Kooperationspartnern registrierten wir zunehmendes Interesse an unserem operativen Geschäft. Daraus entwickelten sich konkrete Gespräche, die letztendlich in dem heute unterschriebenen Vertrag mündeten“, sagt Oliver Oechsle, Alleinvorstand der Balda AG. „Das Kaufangebot von Paragon Partners übertraf nicht nur den von externen Gutachtern ermittelten Fair Value, sondern gibt der operativen Balda-Gruppe zudem die Möglichkeit, sich als eigenständiges Unternehmen weiterzuentwickeln“ ergänzt Oechsle.
Paragon ist eine in München ansässige private und inhabergeführte Investmentgesellschaft, die das Ziel hat, ihre Beteiligungen strategisch und operativ nachhaltig zu verbessern. Paragons Gründungspartner Krischan von Moeller ergänzt: „Die Balda-Gruppe wird als eine operative Einheit entsprechend der heutigen strategischen Ausrichtung von dem erfolgreichen Management-Team fortgeführt. Wir werden Balda dabei unterstützen, aktiv die Wachstumschancen in den Bereichen Medizintechnik und der Pharmazie zu nutzen und
bei Bedarf weiteres Kapital für organisches und strategisches Wachstum zur Verfügung stellen“. Oliver Oechsle erklärt: „Mit dem Verkauf des operativen Geschäfts des Balda-Konzerns schaffen wir für die Aktionäre eine deutliche Wertsteigerung. Aber diese Transaktion ist
nicht nur für die Aktionäre von Vorteil, sondern auch für unsere Mitarbeiter und Kunden. Paragon hat zugesichert, an der strategischen Ausrichtung und Organisationsstruktur
festzuhalten sowie alle Mitarbeiter der operativen Einheiten sowie Mitarbeiter und das Management der Balda AG zu übernehmen. Dies bedeutet Stabilität und Kontinuität. Sowohl
für Kunden als auch für Mitarbeiter gilt: Balda bleibt Balda!“.
Insgesamt fließt der Gesellschaft aus dem Verkauf (einschließlich des auszuschüttenden Gewinns für das abgelaufene Geschäftsjahr) ein Bruttobetrag (vor Freistellungen, Steuern
und Kosten) von ca. 66,7 Mio. Euro zu. Der Vertrag steht unter der aufschiebenden Bedingung der Zustimmung der Hauptversammlung der Balda AG sowie der Kartellfreigabe. Der Vorstand wird in Kürze zu der für den 19. November 2015 geplanten ordentlichen Hauptversammlung 2015 einladen. Vorstand und Aufsichtsrat beabsichtigen zudem, eine Dividende von 1,10 Euro je Aktie vorzuschlagen. Des Weiteren planen Vorstand und Aufsichtsrat, bei Zustimmung zum Kaufvertrag das Grundkapital von derzeit 58.890.636,00 Euro auf 5.889.063,00 Euro herabzusetzen und das so freigewordene Grundkapital an die Aktionäre zurückzuzahlen. Dies entspricht einem Betrag von zusätzlichen 0,90 Euro je derzeitiger Aktie.
Die Hauptversammlung soll in diesem Zusammenhang dann auch über eine Änderung des Unternehmensgegenstandes und des Firmennamens beschließen.
Paragon Partners wurde von Novumed Life Science Consulting & Advisory beraten (Commercial Due Diligence).

Über Paragon Partners
Paragon Partners ist eine private, in München ansässige Beteiligungsgesellschaft mit einem zu verwaltenden Vermögen von EUR 650 Millionen. Paragon Partners investiert in etablierte Mittelstandsunternehmen mit einem signifikanten operativem Wertschöpfungspotenzial.

About Novumed
Novumed is an independent strategy consulting & advisory services firm for the life sciences industry. With offices in the US and Europe, Novumed is one of the few global advisors with a clear industry focus. The experienced management consultants and advisory team support life science companies, industry groups and investors in the preparation and implementation of market strategies, innovation strategies and strategic financial transactions.

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Neuentwicklungen im Pharmamarkt bringen Rekordumsätze – Blockbuster erwirtschaften 2014 weltweit 380 Milliarden Dollar

Pharmaindustrie-online
2014 wurden mit den 200 umsatzstärksten Medikamenten weltweit Umsätze von 380,1 Milliarden Dollar umgesetzt. Dies entspricht einem Umsatzplus von 18,5 Milliarden Dollar im Vergleich zum Vorjahr und fünf Prozent Wachstum. Insbesondere der Umsatz der 10 Top-Produkte ist mit acht Prozent noch einmal stärker gewachsen als im Vorjahr.

Forschung in Virologie bringt lange erwartete Blockbuster
Das weitaus größte Wachstum verzeichnen in 2014 die antiviralen Therapien, die mit einem Umsatzplus von 15,3 Milliarden Dollar um 64 Prozent über dem Vorjahr liegen und mit 39,1 Milliarden Dollar nun das viertgrößte Therapiegebiet darstellen. Zwei Drittel des Wachstums entfallen dabei auf Sovaldi von Gilead. Mit diesem Blockbuster brachte das Pharmautnernehmen die weltweit erste antivirale Therapie gegen Hepatitis C auf den Markt, die für viele Patienten eine vollständige Heilung ermöglicht. Mit Preisen von bis zu 700 Euro pro Tablette ist Sovaldi jedoch eines der teuersten Pharmaprodukte und warf damit im vergangenen Jahr etliche Diskussionen auf. Zudem wurden im Verlauf des Jahres auch die Konkurrenzpräparate von Johnsson&Johnsson (Olysio) und Bristol-Myers Squibb (Daklinza) zugelassen, die in einer Kombinationstherapie angewendet werden müssen, aber eine vergleichbar hohe Heilungschance bieten.

Behandlungen von Multipler Sklerose und Diabetes verzeichnen größtes Wachstum
Blutgerinnungshemmer, wie beispielsweise Eliquis von Bristol Myers Squibb, das zu den sogenannten „neuen Antikoagulanzien“ gehört, welche direkt auf die Gerinnungsfaktoren einwirken, erfuhren insgesamt einen Zuwachs von 2,6 Milliarden Dollar. Die Umsätze mit Therapien gegen Multiple Sklerose stiegen um 2,4 Milliarden Dollar, Diabetes Medikamente brachten insgesamt 2,4 Milliarden Dollar mehr ein als im Vorjahr. Aber auch einige seltene Erkrankungen zeigen ein starkes Wachstum. So ist mit Sanofi’s Fabrazyme ein zweites Medikament gegen die Fabry-Krankheit in den Top 200 Blockbuster Produkten vertreten, gemeinsam mit Shire’s Replagal erwirtschaften die Enzymersatztherapien damit einen Blockbuster-Umsatz von 1,8 Milliarden Dollar. Stark rückläufig sind dagegen die Umsätze mit lipidsenkenden Mitteln und Therapien gegen Bluthochdruck. Hier machen die Patentabläufe der letzten Jahre den Herstellern weiterhin zu schaffen und führen zu Umsatzrückgängen in Höhe von insgesamt 3,9 Milliarden Dollar.

Humira bleibt umsatzstärkstes Medikament weltweit
Die Top 10 der umsatzstärksten Medikamente weltweit erwirtschafteten im Jahr 2014 jeweils zum Teil weit über 6,9 Milliarden Dollar an Umsätzen auf Hersteller-Niveau. Gilead’s neue Hepatitis C Therapie Sovaldi erzielte direkt nach Marktzulassung Rekordumsätze und ist somit zweitstärkstes Produkt im Jahr 2014 nach dem TNF-α Blocker Humira. Am stärksten vertreten sind in den Top 10 die Medikamente gegen chronisch entzündliche Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis, Psoriasis und entzündliche Darmerkrankungen (Humira, Remicade, Enbrel) wie auch die Krebstherapien (Mabthera/Rituxan, Avastin, Herceptin). Die restlichen vier Top-10 Medikamente richten sich gegen Viruserkrankungen (Sovaldi), Diabetes (Lantus), psychische Erkrankungen (Abilify) sowie Atemwegserkrankungen (Advair). Durch das sehr starke Portfolio im Krebsbereich hat Roche als einzige Firma mehr als ein Top 10 Blockbuster Medikament.

Patentabläufe machen der Industrie weiter zu schaffen
Den stärksten Umsatzeinbruch im letzten Jahr hatte der amerikanische Pharmakonzern Eli Lilly zu verbuchen. Cymbalta, das zur Behandlung von Depressionen, Angststörungen und Schmerzen zugelassen ist, brachte nur noch 1,7 Milliarden Dollar ein, statt im Vorjahr 3,5 Milliarden Dollar- Hauptgrund war Ablauf des US Patents im Dezember 2013. Auch die Umsätze mit Evista (Osteoporose/ Brustkrebs) brachen infolge des US-Patentablaufs im März 2014 um 60 Prozent ein was erhebliche Auswirkungen auf den Gesamtumsatz hatte, welcher um 15 Prozent zurückging. Auch GSK und Novartis mussten Umsatzrückgänge im Milliardenbereich verbuchen.

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Novumed begleitet Equistone beim Verkauf der Uetikon Chemie

Deal advisorsMünchen, 20. Mai – Nach der Übernahme im Rahmen eines Management-buyouts im Jahre 2011 haben von Equistone Partners Europe (München, DE / Zürich, CH) verwaltete Fonds nun ihre Mehrheitsbeteiligung am Feinchemikalienhersteller Uetikon Chemie (Lahr, DE) für einen unbekannten Betrag an Novacap (Lyon, FR) veräußert. Novacap wiederum gehört mehrheitlich der europäischen Kapitalgesellschaft Ardian.
Bei der Transaktion wurde Equistone durch Novumed Life Science Consulting & Advisory (Commercial Vendor Due Diligence), Lazard (M&A), P+P Pöllath & Partners (Legal), KPMG (Financial & Tax) sowie Ecosens (Environmental Vendor Due Diligence) unterstützt.
Novumed ist eine unabhängige Strategieberatungs- und Advisory Firma mit einem klaren Fokus auf Pharma, Medizintechnik und Diagnostik. In den letzten Jahren hat Novumed eine Reihe hochkarätiger Europäischer Investoren bei der Akquisition und der Veräußerung von Life-Science Assets begleitet.
(Quelle: MAJUNKE Consulting, www.deal-advisors.com, aus dem Englischen übersetzt)

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Pharmamarkt – Fünf Pharma-Firmen erwirtschaften über ein Drittel der weltweiten Umsätze

Artikel der Prozess-Spezialisten von Vogel Business Media über Novumed's Blockbuster Studie

Mehr als ein Drittel der Umsätze mit den 200 verkaufsstärksten Blockbuster Medikamenten weltweit wurden in 2013 von den fünf größten Unternehmen erwirtschaftet. Roche, Pfizer,
Novartis, Johnson & Johnson und Merck erreichten mit ihren Blockbuster-Medikamenten in diesem Jahr einen Gesamtumsatz von 135 Milliarden Dollar, und waren damit die umsatzstärksten Pharmaunternehmen.
Während Roche die Konkurrenz mit einem Spitzenumsatz von 34 Milliarden Dollar weit überragte, erreichten Pfizer und Novartis jeweils 27 Milliarden Dollar, gefolgt von Johnson & Johnson und Merck mit 24 bzw. 23 Milliarden Dollar.

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Ostdeutsche Ärzte verschreiben verstärkt hochpreisige Medikamente

bionity-Ostdeutsche-Aerzte-1Über 20 Jahre nach der  Wiedervereinigung gibt es große Unterschiede in dem Verschreibungsverhalten von hochpreisigen biopharmazeutischen Medikamenten (Biologika) in Ost- und Westdeutschland. Pharmaunternehmen verdienen mit bestimmten Biologika im Osten durchschnittlich mehr als das Doppelte pro Arzt und Jahr als im Westen. Was sind die Gründe hierfür und
was sind die Implikationen für Pharmafirmen und Kostenträger?
NOVUMED® hat in Kooperation mit einem führenden Datenanbieter anhand von zwei Fallbeispielen die Vertriebspotentiale im deutschen Pharmamarkt analysiert. Die Ergebnisse werden im Rahmen der Publikationsreihe NOVUMED® SPOTLIGHT veröffentlicht.
Biopharmazeutika für die Behandlung entzündlicher Erkrankungen blicken auf eine mehrjährige Erfolgsgeschichte zurück. Beispielsweise führt das Medikament Humira der US-Firma Abbott (Abbvie) mit globalen Umsätzen von 9,3 Mrd. $US (2012) die Liste der Blockbuster-Arzneimittel mit großem Abstand an. Derzeit sind in Deutschland 8 maßgebliche Biopharmazeutika für die Behandlung von rheumatoider Arthritis (RA) und/oder chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen (CED) zugelassen. Zusammen weisen diese Arzneimittel einen Gesamtumsatz von 25.5 Mrd. $US (2012) und ein jährliches Wachstum von 12% auf.

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Mit der “Spotlight” Publikationsreihe gibt Novumed Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Trends, die einen wesentlichen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung unserer Klienten haben.  Die “Spotlight” Publikationen sind auf Anfrage kostenlos verfügbar: Novumed Spotlight “Efficient Selling” anfordern

Wie attraktiv ist der Healthcare-Markt und was sind Trends und Herausforderungen?

2013-04-Wie-attraktiv-ist-der-Healthcare-Markt-001Interview mit Dr. Jörn Leewe

Was sind die Trends der letzten Jahre im Healthcare-Bereich?

Trends im Healthcare-Bereich sind sehr langfristig. Das liegt unter anderem an den langen Entwicklungszeiten und an den langwierigen Test- und Zulassungsverfahren. Außerdem werden viele Märkte von den Regierungen reguliert, so dass sich neue Entwicklungen nicht so schnell durchsetzen können. Fünf Trends beschäftigen diese Branche seit einigen Jahren: Erstens läuft für die großen Pharma-Blockbuster der Patentschutz aus und die Pharmafirmen haben dadurch mit großen Umsatzeinbußen zu kämpfen. Zweitens gewinnt die personalisierte Medizin an Bedeutung, die Patienten übernehmen vermehrt eine wichtige Rolle im Diagnoseprozess und beschäftigen sich vermehrt mit effizienten Therapieansätzen. Drittens werden wichtige, große Märkte umorganisiert und von den Regierungen neu reguliert. Viertens strukturieren viele große Konzerne ihr Geschäft um und diversifizieren ihr Portfolio durch neue Produkte aus der Medizintechnik oder der Diagnostik, und nicht zuletzt entstehen durch Spezialisierung und Fokussierung neue Geschäftsbereiche, wie z. B. die Telemedizin als Folge dieser Spezialisierung.

Wie sieht es mit den beiden letztgenannten Trends aus? Du hast die Umstrukturierung von Mischkonzernen und das Beispiel der Telemedizin erwähnt.

Da der Finanzierungsbedarf bei der Produkt- und Medikamentenentwicklung sehr groß ist, sind im Healthcare-Bereich sehr viele große und globale Unternehmen tätig – häufig auch Unternehmen, die in mehreren Branchen gleichzeitig tätig sind. Viele branchenfremde Unternehmen, wie zum Beispiel Automobilzulieferer, bringen ihre Erfahrungen aus ihren etablierten Geschäftsfeldern ein und möchten neue Werkstoffe oder sehr hochwertige Produktionsprozesse in die Healthcare-Industrie transferieren. Ein Beispiel ist die Firma Bosch, die mit der Entwicklung der elektronischen Patientenakte in die Healthcare-Industrie eingestiegen sind. Diese Unternehmen drängen vor allem in den Medizintechnikmarkt, da dort die Zulassungshürden für Produkte niedriger sind als im Medikamentenbereich. Wenn es sich um komplexe medizinische Geräte handelt, sind die Margen meist höher als in ihren Ursprungsbranchen, z. B. der Automobil- oder Kosmetikindustrie.

Ein weiterer Trend der Fokussierung und Spezialisierung zeigt sich auch bei der Entstehung der Telemedizin. Heute gehen die meisten Patienten bei Beschwerden zunächst zu ihrem Hausarzt und lassen sich ggfs. an einen Spezialisten in der Nachbarstadt überweisen. In vielen Projekten untersuchen wir aber bereits neue Ansätze, bei denen die Diagnoseart stärker direkt durch den Patienten ausgewählt wird und der Diagnoseprozess entscheidend durch den Patienten gesteuert wird. Die Ergebnisse werden künftig dann vielleicht in einem Zentrallabor ausgewertet, und der Patient sucht sich dann selbst den landesweit oder weltweit besten Spezialisten, der die Laborergebnisse digital erhält und den Patienten in einem ersten Schritt ggfs. per Telemedizin weiterbehandelt. Das

verringert einerseits Versorgungsprobleme, wenn kein entsprechender Spezialist in der Nähe ist, andererseits können Therapiefortschritte genauer beobachtet werden. Die Telemedizin wird sicherlich mehr und mehr von Patienten und von Krankenkassen und Regierungen gefordert und gefördert werden, um die Versorgung flexibler zu gestalten.

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Sonderveröffentlichung des Singapore EDB: Gesunde Zukunft

Pharma- und Biotechkonzerne finden in Singapur attraktive Bedingungen für Forschung und Entwicklung. Immer mehr deutsche Unternehmen begeistern sich für Südostasien als Wirtschaftsstandort. Die Zukunft stellt die globale Gesundheitsbranche vor neue Herausforderungen. Laut einer Studie der UNO sind im Jahr 2050 rund 379 Millionen Menschen älter als 80 Jahre. Diese Entwicklung betrifft besonders den asiatischen Raum. So werden im Jahr 2050 in China circa 100 Millionen Menschen älter als 80 Jahre sein. Unternehmen aus den Bereichen Pharma, Healthcare und Biotech müssen sich Entwicklungen wie einer rasant wachsenden Weltbevölkerung und einer immer höheren Lebenserwartung stellen. „Vor allem Singapur ist im Healthcare-Bereich zu einem Impulsgeber geworden“, sagt Bernd Reckmann, verantwortlich für den Geschäftsbereich Asien beim deutschen Pharmahersteller Merck, einem Spitzenreiter in der Region. Jörn Leewe, Manager bei Novumed, einer Unternehmensberatung für Pharma-, Biotech- und Medtechunternehmen, sagt: „Gemessen an der Anzahl der Biotechunternehmen pro eine Million Einwohner steht Singapur in Asien an erster Stelle, gefolgt von Südkorea, Taiwan, Japan und China.“ Dies ist das Ergebnis des asiatischen Biotech-Atlas, einer Studie zum asiatischen Biotechnologie-Markt, für die sich das Beratungsunternehmen Novumed mit rund 9000 Konzernen befasste.

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Der zunehmende Erfolg neuartiger Companion-Diagnostika führt zu einem starken Wachstum des Biomarker-Marktes

bionity-companion-diagnostics-1In prominentes Beispiel für die erfolgreiche Kombination eines Therapeutikums mit einem zugehörigen diagnostischen Biomarker ist das Brustkrebsmedikament Herceptin® (Trastuzumab von Roche), das einen jährlichen Umsatz von US$ 5,9 Mrd. (2011) erwirtschaftet. Herceptin® wird nur bei solchen Patienten angewandt, die mit hoher
Wahrscheinlichkeit auf eine Therapie ansprechen werden, weil ihre Krebszellen das Protein Her2/Neu (Proteomics-Biomarker) ausreichend stark exprimieren…

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Expansion in die Medizintechnik – Ein rettender Anker für volatile Industrien

2012-10_ejournal_MedtechAgilent hat schon anno 2000 die Geschäftsbereiche Life Science und Chemical Analysis gegründet und so die Finanzkrise unbeschadet überstanden: Dieses und weitere Beispiele verdeutlichen die wachsende Bedeutung der Medizintechnik als attraktiven und stabilen Markt mit geringer Volatilität. Die Consulting-Firma Novumed analysiert hier, was diesen Markt so attraktiv macht.
Der globale Medizintechnikmarkt war 2011 etwa 273 Milliarden US-Dollar schwer. Seit einiger Zeit wächst die Branche jährlich um zirka 8 % (Bild 1). Der US-Markt ist hierbei mit Abstand der größte Einzelmarkt, gefolgt von Japan und Deutschland. Obwohl der chinesische Medizintechnikmarkt bisher vergleichsweise klein ist, erwarten Beobachter bis 2016 nahezu eine Verdopplung gegenüber 2011. Deutschland verfügt über eine herausragende Stellung in der Medizintechnik, was sowohl durch robuste Wachstumsraten als auch durch die hohe Innovationskraft deutscher Medizintechnikunternehmen deutlich wird. Einheimische Unternehmen haben zuletzt im Medizintechniksektor 9 % des generierten Umsatzes in Forschung und Entwicklung investiert, verglichen mit durchschnittlich 4 % in anderen Industrien. Zudem ist Deutschland in Europa führend im Export von Medizintechnikprodukten und erzielt zwei Drittel seiner Umsätze im Ausland.

Für weitere Informationen können Sie den Artikel kostenlos herunterladen: elektronikJOURNAL Artikel “Expansion in die Medizintechnik” als PDF herunterladen.

Mit der “Spotlight” Publikationsreihe gibt Novumed Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Trends, die einen wesentlichen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung unserer Klienten haben.  Die “Spotlight” Publikationen sind auf Anfrage kostenlos verfügbar: Novumed Spotlight “Expansion in die Medizintechnik – Ein rettender Anker für volatile Industrien” anfordern

Europa hat mehr Blockbusterhersteller als die USA

bionity-blockbuster-1Diabetes, Bluthochdruck und Hypercholesterinämie waren wieder die Top 3 Indikationen basierend auf deren Gesamtumsatz 2011. Elf Diabetesprodukte erlangten mit einen Anstieg von 14,9% einen Umsatz von 27,5 Milliarden US$, während nur sechs Produkte gegen Hypercholesterinämie einen Umsatz von 24,8 Milliarden US$ mit einem leichten Anstieg von 0,6% erzielten. Auch die dreizehn meistverkauften Bluthochdruck Medikamente verzeichneten einen Anstieg von 2,8% auf 26,7 Milliarden US$ in 2011. Der insgesamt höchste Anstieg kann beim Verkauf von Medikamenten gegen Rheumatoide Arthritis registriert werden: 21,4% im Vergleich zu 2010. Novumed’s Blockbuster Analyse zeigt, dass die Anzahl der Blockbusterhersteller in Europa genauso hoch ist wie die in den USA. Insgesamt wurden 92 Blockbuster Medikamente von Firmen mit Hauptsitz in Europa hergestellt (Gesamtumsatz von 163 Milliarden US$) während 91 Blockbuster Medikamente von Firmen mit Hauptsitz in den USA hergestellt wurden. Innerhalb Europas repräsentiert die Schweiz das stärkste Land mit 30 Blockbustermedikamenten, die einen Gesamtumsatz von 58 Milliarden US$ erzielten.

Für weitere Informationen können Sie den Artikel kostenlos herunterladen: Bionity Artikel “Europa hat mehr Blockbusterhersteller als die USA” als PDF herunterladen.

Für weitere Analysen stehen Ihnen die Umsatzdaten der 200 verkaufsstärksten Blockbuster-Medikamente über das Novumed Blockbuster 200 Web Interface oder über die Novumed Blockbuster 200 Apps für iOS und Android zur Verfügung.